2024

“Narzissen”

Performative Installation – Erweiterte Realität, prädiktive KI, Graphics, Licht, Farbe. Breite: 2 m, Höhe: 1,8 m, Tiefe: 2 m, – München, 2023

Der Mythos des in sein eigenes Spiegelbild verliebten Narziss inspiriert die durch prädiktive KI konzipierte Arbeit.

Die performative Installation lädt die Betrachter*innen zur Mitgestaltung des projizierten Bildes ein. Das Digitale reagiert unmittelbar auf das Physikalische und beide widerspiegeln sich in zwei senkrecht zueinander stehenden Flächen.

Digitale Wasserwellen erzeugen sich durch die menschliche Präsenz, und Reflexionsprozesse über das Selbstbild einer narzisstischen Gesellschaft werden ambitioniert.

“River Raid”

Performative Installation – prädiktive KI, erweiterte Realität, Google APIs, Licht, Sound, Graphics
Dimensionen – Breite: 2 m, Tiefe: 1,2 m, Höhe: 2 m – München, 2024

Aus nostalgischen Momenten eigener Kindheit und den Anfängen der Interaktivität, wendet sich die Künstlerin digitalen Spielen der 16-Bit-Ära zu, um Reflexionsprozesse über reale und fiktive Wertsysteme zu aktivieren. Sie konzipiert die Spielwelt aus den Verhältnissen der realen Welt, und verwendet dafür Echtdaten von Google APIs, sowie prädiktive KI und Machine-Learning für die Handlungen des Spielers beziehungsweise des Betrachters.

In einer langen fliegenden Reise über den Flussweg von Isar in München bis zu Moskau in Russland simuliert Stela Vula kriegerische Situationen und setzt die Betrachter*innen als “Helden” Teil der performativen Installation. Die letzten gestalten Spielstrategien durch gesteuerte Güterakkumulation und erfahren die von der Interaktion ausgehende zerstörerische Handlung als „Lebensverlust“ in einem Computerspiel-Level.